Moderne und urbane Erotische Kunst

Das Thema „Erotik“ ist in allen Lebenslagen eine Kunst. Das muss natürlich einmal an dieser Stelle angemerkt werden. Wobei es auch eine Kunst in Form von wahrer Kunst mit Pinsel & Co gibt, die das erotische Thema aufgreifen. Doch wie sieht es eigentlich mit der modernen und urbanen erotischen Kunst aus? Wie unterscheidet sich diese, wo findet man besonders viel urbane erotische sowie moderne Kunst? Fragen über Fragen, denen sich insbesondere Kunstliebhaber und Erotikfans stellen, die ein großes Interesse an derartige künstlerische Tätigkeiten aufweisen.

Urbane Kunst der Erotik

Gerade Japan beweist mit urbaner Erotik viel Feingefühl. Diese findet sich in vielen Gegenden wieder und das, obwohl die Asiaten als äußerst schüchtern gelten. Trotzdem ist die erotische Kunst mit alten GEsha’s und Herren der japanischen Geschichte optisch stets auf demselben Stand. Es fällt auf, dass erotische Kunst aus dem fernen Asien nicht sonderlich vielseitig zu sein scheinen, aber dafür sofort ins Auge stechen. Die jeweiligen Motive sind natürlich nicht nackt oder anderweitig hochpornografisch. Hierbei handelt es sich wirklich um reine moderne sowie urbane erotische Kunst aus Asien.

Erotische und moderne Kunst weltweit

Moderne erotische Kunst muss natürlich nicht nur mit dem Pinsel und etwas Farbe erzeugt werden. Auch Kunst aus Materialien wie Silber, Eis oder Holz ist keine Seltenheit. Versilberte Vaginas, zwei erotische Menschen und mehr. All das beinhaltet heutzutage die moderne Kunst, die es weltweit zu kaufen gibt. Zu sehen ist allerdings je nach Land recht unterschiedlich. Denn je nach Heftigkeit der erotischen Kunst, sind die Bilder an Wänden in den USA beispielsweise selten erlaubt. Asien wiederum ist recht freizügig, weil die erotische Kunst sehr einfach und nicht unterhalb der Gürtellinie gehalten ist. In Russland sieht man urbane Kunst zum Beispiel weniger, als in manchen Teilen der USA. Doch es darf niemals übertrieben werden. Der Grad zwischen Pornografie und Erotik ist in vielen Ländern sehr schmal.

Weltweit steigt die Zahl der modernen Kunst auf Papier und jeglichen anderen Materialien sowie deren Herstellungsverfahren. Urbane erotische Kunst hingegen ist immer seltener zu sehen. Dazu kommt, dass der schmale Grad vieler Länder im Bezug auf die Erotik gegeben ist, sodass hier meist der Grund zu finden ist, wieso urbane erotische Kunst immer seltener wird. Trotzdem macht es viel Freude die urbane japanische erotische Kunst sowie die weltweite Kunst der Erotik kennenzulernen. Inzwischen soll es sogar schon Apps in diese Richtung geben.



Von blutsaumigen Küssen und stöhnenden Wonnen

Schon in der Antike herrschte eine Stilrichtung vor, die auch die bekannten Autoren in eine erotische Richtung drückte. Dessen waren sie sich nicht unbedingt bewusst, denn zu dieser Zeit war die allgemeine Sicht auf die Dinge eine etwas andere als heutzutage. Aber da die Klassiker sich dieses Themas bedienten, taten ihnen das die großen Künstler der Moderne nach und kamen dabei zu ganz untypischen, vielleicht sogar naiven, kleinen Gedichten, die man ansonsten gar nicht mit dem entsprechenden Namen in Verbindungen bringen würde.

Deutsche Klassiker

Auch Namen von Goethe, Fontane oder Novalis lassen sich mit sinnlich-erotischen Gedichten in Berührung bringen. Die Romantik und der Sturm und Drang sind diesen Gedichten anzumerken, wenn man die Lust in der Sprache wiederfindet. Romantische Gedanken sind in diesen Gedichten verinnerlicht. Es war den Autoren offenbar doch auch eine Herzensangelegenheit dies zu schreiben

Fontane

Fontane

Erotik als Gegenpol zum Industriezeitalter

Das 19. Jahrhundert brachte mit Rainer Maria Rilke einen weiteren Großen an den Tisch der erotischen Dichtung. Dabei ist natürlich nicht nur national zu denken. Mit Emily Dickinson, John Keats und Charles Baudelaire sind weltweit Dichtungen zu lesen, die diesen erotischen Sehnsüchten Worte und poetische Form verleihen. Inzwischen spricht man vom verführenden Liebesgedicht, dass die Absicht hat den ersehnten Partner für sich und eine erotische Begegnung zu gewinnen.

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Rilke

Gegenwartsdichtung & Lust

Die Entwicklung zur Gebrauchslyrik ist unverkennbar. Man versucht gegenwärtig durch das Schreiben eines Gedichtes Aufmerksamkeit zu erregen. Sprache und Form haben sich geändert im Vergleich zu den Anfängen, sind doch gesellschaftliche und freiheitliche Entwicklungen ebenfalls galoppierend weitergekommen. Anstößige Wörter werden in der hohen Dichtung vermieden, aber auch eine zu blumige Sprache sollte weggelassen werden. Es geht gerade darum die vermeintlich anstößigen Dinge durch neue Schöpfungen kreativ zu vermeiden, aber dennoch anzusprechen, so dass eine Eindeutigkeit der Absichten entsteht.

Am Ende steht die Lust

Wollust und Erotik sind so alt wie das Menschengedenken. Auch die Literatur und im Besonderen die Erotik sind ihr verfallen. Da kann sich niemand von frei machen, auch die großen Denker und Künstler nicht. Im Gegenteil, sie erreichen Publikum mit ihren ganz privaten Vorstellungen und Wünschen und leben daher diese Seite der Kunst weit mehr aus, als jeder andere. Ohne Erotik ist die Poesie nicht denkbar, das gilt genauso wie für die Liebe.



Wo endet Kunst, wo fängt Pornografie an?

Sex bzw. Pornodarstellungen sind der heutigen Kunst fast schon normal. Es regt sich keiner so großartig darüber auf bzw. aus der Fassung bringen. Doch wo sind die Grenzen von Pornografie in der Kunst? Kunst umfasst dabei nicht nur Gemälde, wie viele denken, sondern auch an Filme und an Fotografien. 

Wann ist Kunst Pornografie?

Die Kunst vergangener Jahrhunderte zog noch enge Schamgrenzen. Doch schon damals versuchte man den Voyeurismus mit religiösen oder historischen Argumenten zu legitimieren. Dabei fragte man sich schon damals: Warum ist man nun so verklemmt, denn immerhin stellten die Griechen und Römer Männer und Frauen schon nackt bzw. halbnackt dar. An den römischen und griechischen Statuen sind die Brüste der dargestellten und der Geschlechtsteile der Männer sehr stark ausgeformt.

Die erotische Aufladung der Kunst fand allerdings in den 1960er Jahren in Europa und den USA neue Höhepunkte. Enthüllen bzw. Entblößen war hier an der Tagesordnung. Im asiatischen Bereich indes hält man sich in der Kunst bis heute sprichwörtlich bedeckt. Doch die Grenzen der Pornografie in der Kunst empfindet natürlich jeder Mensch anders. Daher ist es schwer zu sagen, wo tatsächlich die Grenzen der Pornografie in der Kunst zu ziehen sind. Aus diesem Grund müssen sich auch immer wieder Gerichte mit diesem heiklen Thema befassen. Vor allem geht es hier um Jugendschutz, weniger um die Wahrung des guten Geschmacks. Denn Kunst ist etwas, was man sich ja nicht zwangsläufig ansehen muss. Man kann entscheiden, ob man ein TV-Programm einschaltet oder ob man in eine Ausstellung geht. Denn meist ist schon von vorneherein bekannt, um welche Art von Film bzw. Kunst es sich handelt, die hier präsentiert wird. Geht es rein nach der deutschen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und der Oberlandesgerichte, liegt Pornografie dann vor, wenn es um eine Darstellung von sexuellen Vorgängen geht, die aufdringlich in den Vordergrund gerückt wurden mit Absicht und auf die Anregung von sexuellen Reizen abzielen. Darüber hinaus werden auch die allgemeinen gesellschaftlichen Wertvorstellungen berücksichtigt. 

Fazit

Bei vielen Kunstwerken etc. ist der Übergang von Kunst und Pornografie fließt. Natürlich spielt der eigene Geschmack, das eigene Empfinden eine große Rolle. Viele Menschen mit hohen moralischen Wertvorstellungen bzw. religiösen Gesinnungen empfinden schon Kunst als Pornografie, wenn diese auch nur zaghafte Andeutungen von Sex und Lust bzw. die Darstellung von männlichen oder weiblichen Genitalien enthält. Andere stehen dem Thema offener gegenüber. Doch auch das deutsche Recht kennt Grenzen zwischen Kunst und Pornografie. Doch hier muss immer im Einzelfall entschieden werden.